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Schlagwort: BGB AT

Kalkulationsirrtum

Kalkulationsirrtum

BGB AT, Zivilrecht
Ein Kalkulationsirrtum ist ein Unterfall des Motivirrtums. Grundsätzlich gilt, dass Motivirrtümer unbeachtlich sind und daher nicht zur Anfechtung berechtigen. In Ausnahmefällen soll dies aber möglich sein, so wie z.B. beim Eigenschaftsirrtum nach § 119 Abs. 2 BGB, der ebenfalls ein Unterfall des Motivirrtums darstellt. Ob eine Anfechtung auch beim Kalkulationsirrtum möglich ist, lässt sich nicht so einfach beantworten. Dazu schauen wir uns folgende Skizze an: (mehr …)
Wirksamkeit einer Willenserklärung

Wirksamkeit einer Willenserklärung

BGB AT, Zivilrecht
Bei Willenserklärung muss zwischen zwei unterschiedlichen Arten differenziert werden. Das ist wichtig, denn die zwei verschiedenen Arten haben verschiedene Voraussetzungen für die Wirksamkeit. Wir unterscheiden daher zwischen emfpangsbedürftige Willenserklärungen und nicht empfangsbedürftige Willenserklärungen. Nicht empfangsbedürftige Willenserklärungen Empfangsbedürftige Willenserklärungen unter abwesenden unter anwesenden (mehr …)
Trierer Weinversteigerung

Trierer Weinversteigerung

Casebook
Die Trierer Weinversteigerung: Person A geht auf eine Weinauktion bzw. Weinversteigerung und trifft dort seinen Freund F. Dieser läuft gerade in den Auktionsraum rein und als Zeichen, dass Person A Freund F sieht, winkt A ihm zu. Dieses Winken versteht der Auktionator als ein Angebot seitens A, während er für eine Kiste Wein mit sechs Flaschen Chateau Mouton Rothschild  1999 nach Angeboten schaut, und schlägt ihm das Angebot zu. Somit hat A ungewollt und unbewusst eine Kiste Wein gekauft. (mehr …)