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Wie stelle ich einen Meinungsstreit sauber dar?

Meinungsstreite übersichtlich und verständlich darzustellen ist extrem wichtig. Hier hast Du eine Variante, einen Meinungsstreit verständlich darzustellen.

Anmerkung: Kein Wissen der Welt bringt Euch auf die gewünschte Punktzahl, wenn Ihr sie nicht sauber in einer Klausur (oder Hausarbeit) rüberbringen könnt. Daher achtet auf folgende Regel:

  1. Bei einem Meinungsstreit sind zunächst die verschiedenen Ansichten zu bringen.
  2. Die verschiedenen Ansichten sind zwingend unter dem zugrunde liegenden Sachverhalt zu SUBSUMIEREN. (Hier wird noch nichts abgelehnt).
  3. „Relevanzprüfung“. Hier prüft ihr, ob die genannten Ansichten bei der Subsumtion zu verschiedenen Ergebnissen führen. Wenn ja kommt der nächste Schritt. Wenn nein wird kurz die Stellungnahme angerissen und gesagt , dass ein Streitentscheid entbehrlich ist.
  4. Die Stellungnahme. Jetzt könnt Ihr die Ansichten diskutieren und diejenigen ablehnen, die zu einem anderen Ergebnis führen.

Achtung: Vermeidet dabei zu erwähnen, dass es der BGH so sieht oder die hL. Zwar wird das hier so benannt (wie übrigens in jedem Lehrbuch und Skript), allerdings dient das nur zur Orientierung! Das sehen viele Korrektoren nicht gerne. Meist findet ihr dann Anmerkungen wie : “ h.L ist kein Argument“; „Warum?“ oder „Lehrbuchwissen“.

Lieber schreiben : „Nach einer Ansicht könnte man es so sehen…Nach einer anderen Ansicht könnte man es so sehen.. Dafür spricht der Wortlaut… Dagegen spricht der Sinn und Zweck..“

Dies ist ein kleiner psychologischer Trick, auf den Korrektoren (unterbewusst) reinfallen und glauben, dass ihr euch das Problem „selbst hergeleitet habt“ (auch wenn das gerade im Strafrecht selten denkbar ist).

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