Interview mit stud. iur. Alexander

Heute steht im Rampenlicht der Alexander. Alexander hat sich freundlicherweise bereiterklärt, ein paar Fragen über das Jurastudium zu beantworten und erzählt nebenbei noch wie seine bisherigen Erfahrungen als Jurastudent waren.

Hallo Alexander.  Wir beginnen das Interview mit lockeren Fragen, nämlich, was hast Du vor Beginn des Studiums gemacht?

Nach meinem Abi habe ich, nachdem ich zunächst ein paar Monate gejobbt habe, ein halbes Jahr Work and Travel in Neuseeland und Australien gemacht.

Wieso hast Du dich für das Jurastudium entschieden?

Jura schwebte mir schon die ganze Zeit im Hinterkopf herum. Als ich dann die Wahl zwischen Sozialwissenschaften, Management and Economics und Jura hatte, entschied ich mich einfach aus Interesse, unwissend was mich erwartet, für Jura.

Wieso gerade die Ruhr-Universität Bochum?

Das war ziemlich spontan. Als ich in Neuseeland war, schrieb mich mein bester Freund eines Tages an, dass er sich an der RUB beworben hat und ich das doch auch tun sollte. Und das hab ich dann einfach mal getan. Um ehrlich zu sein, habe ich mich auch an keiner anderen Uni beworben, womit die Wahl dann ziemlich einfach ausfiel.

Was ist dein Eindruck von der RUB?

Der erste objektive Eindruck war eher etwas abschreckend. Aber mit der Zeit habe ich die RUB immer mehr zu schätzen gelernt. Angefangen von einer angenehmen Kursatmosphäre in den Arbeitsgemeinschaften, bis hinzu netten bzw. kompetenten Professoren und netten Kommilitonen, von denen ich mittlerweile einige als Freunde bezeichnen kann, ist die RUB ganz und gar nicht mehr so abschreckend. Ich bin ziemlich glücklich hier. Weit von zu Hause ist es auch nicht. Einen kleinen Nachteil sehe ich jedoch in dem System der Kursangebote. Wenn man im Sommersemester, so wie ich es habe, anfängt, muss man wohl oder übel damit rechnen, dass man z.B. Immobiliarsachenrecht vor Mobiliar und gesetzliche Schuldverhältnisse vor vertraglichen hört. Ich finde das etwas ungünstig, aber dank kompetenter Professoren gab es wenige Probleme in den Klausuren. Die Klausuren und Hausarbeiten sind überwiegend fair gestellt und gut lösbar.

Was hast Du vor dem Studium von Jura erwartet?

Um ehrlich zu sein, nicht viel. Durch meinen Auslandsaufenthalt habe ich mich auch nicht sonderlich informiert. Zudem war Jura und die RUB meine erste universitäre Erfahrung. Na gut, ich habe gehofft, dass mein unbeflecktes Interesse im Studium bestätigt wird, aber Erwartungen hatte ich per se keine.

Was ist dein Lieblingsrechtsgebiet und warum?

Definitiv das öffentliche Recht. Unsere Grundrechte sind die Wurzeln aller Rechtsgebiete. Durch die Verhältnismäßigkeitsprüfung muss man hier am meisten argumentieren, was ich persönlich am spannendsten finde.

Wie viel Zeit investierst du für das Studium?

Nicht so viel wie ich sollte, aber mehr als nur gerade notwendig. Jura sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Mit welchen Mitteln lernst Du?

Grundsätzlich mit Lehrbüchern und den Folien der Professoren. Zur Klausurphase hin kommen manchmal noch Skripte hinzu, die ich dann im Crashkurs durchgehe.

Haben sich diese Erwartungen erfüllt?

Erwartungen hatte ich keine. Mein Interesse hingegen ist völlig aufgeblüht.

Das ist schön zu hören. Was hast Du nach dem Studium vor?

Erstmal das Staatsexamen bestehen, dann reden wir weiter (Lachen). Aber ein L.L.M in Südafrika z.B. fände ich sehr spannend.

Wenn Du nochmal entscheiden könntest, würdest Du dich wieder für das Jurastudium entscheiden?

Definitiv, ja!

Welche Tipps würdest du Erstis geben?

Von Anfang an das Spiel zu dominieren, sodass man gar nicht erst am Ball bleiben muss. Ich habe frisch aus den Sub-Tropen, den Fehler gemacht und zu spät angefangen nachzuarbeiten und zu lernen. Man kann sich dadurch einigen Stress vor den Klausuren ersparen.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei Alex für das Interview bedanken und wünschen viel Erfolg im weiteren Studienverlauf.

Van studiert Jura an der Ruhr-Universität Bochum. Neben dem Studium, liegen seine Leidenschaften in Web 2.0, Volleyball- und Fitnesstraining und Kultur. Außerdem mag er Katzen.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.